Dortmund erster Verfolger von München

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Der Bundesligakommentar von Hans Zaremba

Noch ziehen die Bayern in der Bundesliga weiter einsam ihre Kreise an der Spitze: Am 13. Spieltag feierte der Rekordmeister einen souveränen Sieg gegen Hannover. Im Duell zwischen Schalke und Frankfurt gab es keinen Sieger. Davon profitierte der BVB, der in Mainz gewann und nun Bayern-Jäger Nummer eins ist und am Vorabend des 1. Advents durch einen Sieg in München den Abstand aus eigener Kraft verkürzen kann.

Sieht für Dortmund noch Chancen in der Meisterschaft:Der Bundesligakommentar von Hans Zaremba, der ein Blick auf das Match von München gegen Dortmund am 1. Dezember wirft.

München

Der FC Bayern hat seinen komfortablen Vorsprung in der Bundesliga verteidigt. Am 13. Spieltag feierte der Rekordmeister einen deutlichen 5:0 (3:0)-Heimsieg gegen Hannover 96. In der Tabelle liegt der Rekordmeister damit weiter deutlich an der Spitze vor den Verfolgern Dortmund (neun Punkte Rückstand), Schalke und Frankfurt (jeweils zehn Punkte). Hannover wirkte gegen die Bayern keine 48 Stunden nach dem 0:0 gegen Enschede in der Europa League sichtlich müde. Ganz anders die Münchner: Die Elf von Trainer Jupp Heynckes präsentierte sich nach dem 1:1 in der Champions League unter der Woche gegen Valencia von Beginn an hellwach.

Schalke

591 Minuten hat es gedauert: So lange musste Schalkes Top-Stürmer Klaas-Jan Huntelaar auf seinen vierten Saisontreffer in der Bundesliga warten. Mit seinem Tor brachte der Niederländer Schalke im Duell der Bayern-Verfolger gegen Eintracht Frankfurt in Front (11.). Frankfurts Stefan Aigner sorgte für den Ausgleich (13.).

Dortmund

Profiteur vom Unentschieden im Top-Spiel zwischen Schalke und Frankfurt ist Dortmund: Durch einen knappen 2:1 (2:1)-Auswärtssieg in Mainz schiebt sich der BVB in der Tabelle an Schalke und Frankfurt vorbei auf Platz zwei. Garant für den Erfolg des Meisters war Robert Lewandowski. Der polnische Nationalspieler erzielte beide Dortmunder Treffer (12./43.).

Wolfsburg

‚Meine Sympathien für Werder werden nie verschwinden‘, hatte Wolfsburgs neuer Manager Klaus Allofs noch vor der Partie gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber aus Bremen gesagt. Während der 90 Minuten dürfte sich seine Sympathie dann aber in Grenzen gehalten haben, Allofs Wolfsburger mussten sich gegen Werder mit einem 1:1 (0:1)-Remis begnügen.

Fürth

Es zählt zu einem der traditionsreichsten Derbys der Welt: Seit 110 Jahren spielen Greuther Fürth und der 1. FC Nürnberg gegeneinander. Erstmals stieg das Franken-Derby nun auch in der Bundesliga. Sportlich bekamen die Zuschauer aber nur wenig Ansehnliches geboten. Beim torlosen Remis der beiden Clubs sorgten einzig zwei Platzverweise für Aufregung. Zunächst wurde Nürnbergs Markus Feulner wegen groben Foulspiels mit der Roten Karte des Feldes verwiesen (35.). In der zweiten Halbzeit dezimierte sich dann auch Fürth durch eine Gelb-Rote Karte gegen Sercan Sararer (61.)