Mit der Gelben Wand im Rücken ins Spitzenspiel

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Von Boris Rupert (Dortmund) mit Fotos von Hans Zaremba (Lippstadt)

Auf den Tag genau drei Monate ist es her, da artikulierte Peter Bosz seine Vorfreude auf das Rendezvous mit der Gelben Wand. Das war vor dem Supercup gegen Bayern München. Heute weiß der Trainer, dass die Südtribüne Spielverläufe beeinflussen und Spiele gewinnen kann. Morgen soll sie den BVB zum Sieg und zur Tabellenführung peitschen.

Erwarten eine überzeugende Leistung ihres BVB gegen die Bayern: Die optimistischen Gründungsmitglieder Eberhard Beck (links) und Horst Kreyenmeier.

Zwei Spitzenmannschaften

„Zwei Spitzenmannschaften, die Nummer eins gegen die Nummer zwei. Alles ist da für ein Spitzenspiel“, meint Bosz vor dem Duell mit dem FC Bayern, das am Samstag um 18.30 Uhr im bis auf den letzten Platz ausverkauften Signal Iduna Park angepfiffen wird. Und der BVB will seinen Heimvorteil nutzen. „Man kann sie nicht erklären. Man muss sie erlebt haben“, sagt der Niederländer über die Gelbe Wand: „Die Leute können der Mannschaft wirklich helfen, wenn es mal schwierig wird.“

Erwarten ebenfalls einen Sieg des BVB gegen München:Die Lippstädter OPTIMISTEN Michael Thiemeier und Juri Markushin.

„Wenn man gegen Bayern nicht mutig ist, hat man keine Chance“

Nach nur einem Punkt aus den letzten drei Partien kommt der neue Spitzenreiter „vielleicht im richtigen Moment“ nach Dortmund, so Bosz: „Wenn wir gewinnen, sind wir wieder Tabellenführer und haben das Gefühl gedreht. Wir werden alles daransetzen, dieses Spiel zu gewinnen.“ Abwartend oder mutig: Wie wird die Herangehensweise sein? „Man darf nicht zweifeln. Wenn man gegen Bayern nicht mutig ist, hat man keine Chance.“

Im Dialog mit seiner Mannschaft hat Peter Bosz die letzten knapp drei Wochen aufgearbeitet, in denen es – beginnend mit dem Spiel gegen Leipzig – nicht mehr so lief wie in der Phase zuvor. „Der Gegner weiß, wie wir spielen. Jetzt ist es an uns, wieder andere Sachen zu machen.“

Wünschen sich die die Rückkehr an die Tabellenführung für den BVB:Dies ist die Ansage der schwarzgelben Fans aus Lippstadt, Wolfgang Meyer, Peter und Gilla Schriewersmann sowie Andrea Meyer, die bereits am Dienstag, 18. Oktober, im optimistischen Vereinslokal das Match des BVB 09 Dortmund bei Sporting Lissabon verfolgt haben.

„Die beste Medizin für ihn ist, das erste Tor zu schießen“

Insbesondere aber geht es darum, in den defensiven Abläufen wieder sicherer zu stehen und zugleich die immer noch zahlreich vorhandenen Torchancen konsequenter zu nutzen. Im September hat Pierre-Emerick Aubameyang mitunter aus einer halben Chance ein Tor gemacht, nun fehlt ihm das Quäntchen Glück. „Die beste Medizin für ihn ist, das erste Tor zu schießen“, meint Bosz: „Unser Vertrauen hat er.“ Am Samstag kommt es zum direkten Duell mit Robert Lewandowski. Beide haben jeweils zehn Treffer auf ihrem Konto.

Derjenige, der nach der Partie die Torschützenliste allein anführt, wird mit seiner Elf vermutlich als Sieger den Rasen verlassen haben.

Verlangen einen überzeugenden Auftritt von Borussia Dortmund am Abend: Der optimistische Vorsitzende Bernhard Scholl und sein Vize Roland Jathe.

Erläuterungen der optimistischen Redaktion

Der obige Text ist der Homepage von Borussia Dortmund entnommen und mit Fotos aus dem Archiv des Chronisten der Lippstädter BVB-Freunde in Lippstadt, OPTIMISTEN, illustriert worden.