Ausgabe 5/2015

September und Oktober

Schwarzgelbe Unterstützung im Südwesten

Stadtteilfest rund um den “Treff am Park” mit optimistischer Begleitung

Samstag, 5. September 2015:Optimistische Betreuung beim Stadtteilfest im Südwesten. Einer der vielen ehrenamtlichen Helfer aus der Mitte des BVB-Fanclubs war Herbert Seyda, der hier den jungen Besucherinnen und Besuchern der Veranstaltung im “Treff am Park” die Spielregeln näher bringt. Foto: Hans Zaremba

Makellose Bilanz

Aus dem Bundesligakommentar von Hans Zaremba vom 13. September 2015

Ganz anders ist gegenwärtig die Situation beim Erzrivalen aus Dortmund. Auch In Hannover haben die Schwarzgelben zur großen Freude ihrer Fans im Land und bei den Lippstädter “Optimisten” gewonnen und wieder vier Treffer markieren können. Wenn auch drei ihrer vier Tore an der Leine mit freundlicher Hilfe der Gastgeber (ein Eigentor der Niedersachsen und zwei Elfer für den BVB) zustande kamen, bedeutet dies aber nicht, dass der Erfolg der von Thomas Tuchel gut eingestellten Equipe glücklich oder unverdient war. Das Gegenteil ist der Fall: Die Borussen beherrschten das Match von Beginn an. Dank der makellosen Bilanz von vier Siegen mit 15 erzielten Toren ist Dortmund in der noch jungen Saison bereits zum dritten Mal Tabellenführer. Aber die wirklich harten Brocken stehen noch bevor: Leverkusen im späten Spiel am Sonntagabend, München im Oktober und Gelsenkirchen im November.

Ablenkung von schlimmen Erlebnissen

Fünf junge Flüchtlinge auf optimistischer Tour am 28. Oktober 2015

Für fünf junge Flüchtlinge aus Aserbaidschan, dem Irak, Serbien und Syrien, die vor einiger Zeit in Lippstadt Zuflucht gefunden haben, war der Mittwoch am 28. Oktober, eine völlig neue Erfahrung. Da hatten sie die Möglichkeit, mit ihrer Betreuerin Dagmar Adams an einer Tour der OPTIMISTEN zum DFB-Pokalspiel zwischen dem BVB 09 und SC Paderborn 07, teilzunehmen. Was sie dabei erfuhren, waren für sie alles neue Erkenntnisse vom Leben in Deutschland und vor allem eine wichtige Ablenkung von den schlimmen Erlebnissen, mit denen sie durch die Kriege in ihren Heimatländern, den Entbehrungen und Risiken auf den gefährlichen Fluchtrouten konfrontiert wurden. “Sie tragen dazu, die furchtbaren Erfahrungen ein wenig abzumildern”, betonte die städtische Sozialarbeiterin zum weitgehend vom Chefoptimisten Bernhard Scholl und Vorsitzenden des Jugend- und Sozialausschusses, Hans Zaremba, geplanten Besuch.