Vollgas und am obersten Limit

Von Christina Reinke (Dortmund) mit Fotos von Hans Zaremba (Lippstadt)

“Wir haben das Gefühl, dass wir morgen in der Lage sind zu gewinnen”, sagte Thomas Tuchel vor dem Bundesligaspiel gegen Eintracht Frankfurt. Nach der Niederlage gegen PAOK Saloniki erwartet der Trainer eine Leistungssteigerung seiner Mannschaft und kündigt an: “Wir werden liefern.”

Heinz Hartmann, Ulla Wolf, Marga Scholl, Friedhelm Büttner und Philipp Rohm:Der BVB muss auf der Hut sein.

Thomas Tuchel über den Gegner Eintracht Frankfurt:

‘Der Ton hat sich geändert seit der letzten Niederlage gegen Darmstadt, da sind alle Lampen an. Deshalb erwarte ich eine Eintracht, die den Ernst der Lage erkannt und anders trainiert hat. Einige Stammspieler sind nach der fünften Gelben Karte gesperrt. Das wird dazu führen, dass die Mannschaft eng zusammenrückt. Frankfurt wird den Teamgedanken ganz klar in den Mittelpunkt stellen.”

Peter Sigge, Wolfgang Meyer, Dagmar Adams, Peter Schriewersmann und Christian Schwede:Der BVB muss Haltung und Verbissenheit zeigen.

. . . die Niederlage gegen PAOK Saloniki:

“Die absolut letzte Haltung und Verbissenheit für dieses Spiel haben wir vermissen lassen. Es war nicht das wichtigste Spiel des Jahres für uns und wir haben als Trainerteam wahrscheinlich dieses Signal gegeben. Aber deshalb möchte ich aus dieser Niederlage, in der wir zwar unter unseren Möglichkeiten geblieben sind, aber die nicht verdient war, nichts Dramatisches oder Grundsätzliches machen. Wir haben uns erlaubt, dieses Spiel in dem Zusammenhang zu bewerten, dass wir jetzt innerhalb von sechs Tagen noch dreimal spielen. Das Spiel in der Europa League um den zweiten Platz war in diesem Kontext das Unwichtigste. Wir hätten gern gewonnen und besser spielt, doch das ist uns nicht gelungen. Deshalb ist jetzt ein Schritt nötig, und es gibt keinen Grund daran zu zweifeln, dass wir liefern werden. Wir werden die nächsten drei Spiele Vollgas und am obersten Limit spielen.”

Wolfgang Meyer:Der BVB darf keine Müdigkeit zeigen.

. . . die große Anzahl an Pflichtspielen:

“Von Müdigkeit merke ich nichts. Der Grund für die starke Rotation am Donnerstag war eine Belastungssteuerung. Wir haben die Möglichkeit genutzt, einige Spieler nur eine Halbzeit spielen zu lassen, um morgen, Mittwoch und Samstag ohne jeden Kraftverlust am Ende der Hinrunde zu spielen. Die Mannschaft trainiert auf einem hohen Niveau und immer noch mit der nötigen Frische und Lust.”

Wolfgang Köchling und Bernhard Scholl:Der BVB muss einen absoluten Siegeswillen zeigen.

. . . die Möglichkeit, die Hinrunde mit der besten Heimbilanz der Klubgeschichte abschließen zu können:

“Wenn wir es schaffen sollten, ist es toll. Wir spielen nicht für solche Dinge, aber wenn sie passieren, ist es eine Bestätigung für die Leistungen. Wir haben das Gefühl, dass wir morgen in der Lage sind zu gewinnen. Wir müssen einen absoluten Siegeswillen als Team und einzeln ausstrahlen. Es wäre ein toller Abschluss für die Heimserie.”