Klopp lässt Piszczek Zeit bis Freitagvormittag

Von Boris Rupert (Dortmund) mit Fotos von Hans Zaremba (Lippstadt)

Ob Lukasz Piszczek im Auftaktspiel gegen Werder Bremen mitwirken kann, entscheidet sich möglicherweise erst am Freitagvormittag. Der polnische Nationalspieler zog sich am Dienstag eine leichte Zerrung in der Oberschenkelmuskulatur zu, pausiert am heutigen Mittwoch und wird ‘unter Umständen am Donnerstag’, so Jürgen Klopp, einen Trainingsversuch starten. Er drückt dabei nicht aufs Tempo.

Rückblick auf den 5. August 2011:Damals eröffnete der BVB die Saison seiner achten Meisterschaft mit dem Spiel gegen den HSV und holte gleich einer Dreier.

Alternativen

Dem Trainer würde es auch reichen, wenn sich Piszczek erst am Spieltag zurückmeldet. ‘Wir haben am Freitagvormittag noch eine Einheit’, verdeutlicht Klopp. Erst danach wird die Entscheidung fallen, ob der torgefährlichste Abwehrspieler der zurückliegenden Saison spielen kann oder nicht. Dass Kevin Großkreutz in diversen Medien als potenzieller Vertreter gehandelt wird, bezeichnet der Trainer als ‘reine Interpretation’. Großkreutz hatte am Dienstag im Trainingsspiel Piszczeks Position übernommen, weil dessen etatmäßiger ‘Back-Up’ Oliver Kirch im anderen Team aktiv war.

Auch Patrick Owomoyela wäre eine denkbare Alternative, zumal er bereits in der Vorsaison ausgerechnet im Spiel gegen Bremen als Piszczek-Vertreter agierte und das Siegtor erzielte. Der 32-Jährige pausiert allerdings im Mittwoch-Training wegen ‘leichten Belastungserscheinungen’, so Klopp.

Rückblick auf den 5. Mai 2012:Die letzte Bundesligabegegnung der Saison 2011/12 ist beendet und die Meisterschaftfeier den achten Titelgewinn kann beginnen.

Optimismus

Alle anderen Akteure sind – stand heute – einsatzbereit, abgesehen natürlich vom operierten Sven Bender. Der startet nach doppelter Leisten-OP ab Donnerstag das Reha-Programm und wird dem BVB vermutlich nur in den beiden ersten Saisonspielen fehlen. ‘Danach müsste es schon wieder gehen’, meinte ein optimistischer Jürgen Klopp.