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Eine neue Erfahrung in Deutschland [20.12.2017]

Sieben Flüchtlinge aus Lippstadt im ehemaligen Westfalenstadion

Für sieben junge Männer aus Lippstadt, die als Flüchtlinge aus Armenien, Indien, Mali, Nigeria und Syrien stammen, war es eine Premiere, für die heimischen „Optimisten“ inzwischen schon Routine. Aber auch die Lippstädter BVB-Freunde erlebten mit dem für den freigestellten Peter Bosz verpflichteten vormaligen Kölner Coach Peter Stöger auf der Bank des Pokalsiegers von 2017 eine Neuerung. Von einer gemeinsamen Busfahrt zum Fußball in das ehemalige Westfalenstadion der Borussia in Dortmund ist hier die Rede.


Zwischenstopp auf der Autobahn: Dort am Haarstrang in der Nähe von Werl entstand diese Aufnahme von der gemeinsamen Busfahrt der „Optimisten“ aus Lippstadt mit sieben jungen Flüchtlingen in das Dortmunder Fußballstadion. Foto: BVB-Fanclub Lippstadt e.V., OPTMISTEN


Sponsoring

Bereits zum dritten Mal seit dem Herbst 2015 war es nun zum Ende der Hinrunde der aktuellen Bundesligasaison einer Gruppe von Migranten möglich, eine Tour in den legendären Fußballtempel an der Dortmunder Strobelallee zu unternehmen. Dabei erfuhren sie beim 2:1 des BVB gegen die TSG 1899 Hoffenheim durch den legendären Sprecher Norbert Dickel sich im „schönsten Stadion der Welt“ zu befinden. Für die Gäste der „Optimisten“ war dieser Ausflug eine willkommende Ablenkung von ihrem Alltag, die ihnen durch das großzügige Sponsoring der Eintrittskarten aus der Lippstädter Bevölkerung und der Mitnahme im Omnibus durch die BVB-Freunde an der Lippe geboten wurde. Als eine „sehr großartige Aktion“, kommentierte ihre Begleiterin, die städtische Sozialarbeiterin Dagmar Adams, das Erlebnis der Geflüchteten. Auch das Fluidum rund um die Bus-Reise mit der guten Vorbereitung durch die „Optimisten“ und die tolle Atmosphäre mit den 81.000 Zuschauern in der Dortmunder Fußballarena waren den in Lippstadt lebenden jungen Männern bislang noch unbekannt.

Glücksbringer

Zufrieden zeigten sich auch die „Optimisten“ - deren soziales Engagement seit ihrer Gründung im Mai 2000 in ihrer Satzung als Vereinsziel festgeschrieben ist - mit ihrem Chefoptimisten Bernhard Scholl, der sich freute, „dieses Angebot unterbreiten zu können“. Dieses Engagement wolle man auch in der Zukunft fortsetzen. „Womöglich sehen wir einige der Teilnehmer bei unseren Turnieren für junge Hobbyfußballer im Frühjahr in der Halle und in der Phase zwischen der Bundesligaspielzeit und der Weltmeisterschaft in Russland auf dem Bolzplatz wieder“, fügte der Lippstädter „Oberborusse“ hinzu. Der Vorsitzende des städtischen Jugendhilfe- und Sozialausschusses, Hans Zaremba, hob hervor: „Der Sport, insbesondere der Fußball, ist ein geeigneter Weg, möglichst viele Jugendliche aus allen Schichten und Nationen zusammenzubringen, was in der Gesellschaft sonst selten der Fall ist.“ Und aus dem Omnibus war von einem Mitglied der über 150 Mitgliedern starken BVB-Gemeinde an der Lippe zu hören: „Unsere Gäste entwickeln sich immer mehr zu regelrechten Glücksbringern“, als dieser Mann an die die Erfolge des BVB im DFB-Pokal gegen den SC 09 aus dem benachbarten Paderborn - mit 7:1 im Oktober 2015 - und im Treffen mit Union Berlin - 4:1 im Herbst 2016 - erinnerte, als sich gleichfalls junge Geflüchtete mit dem optimistischen Tross in der westfälische Fußballmetropole aufhielten.

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