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Das Lippstädter BVB-Journal mit den Mitgliederinformationen

Extra-Ausgabe 1/2010 – Vorwort – Seite 1

Der etwas andere Fanclub

Die Lippstädter OPTIMISTEN stellen sich vor

Vor zehn Jahren, am Sonntag, 16. April 2000, berichtete „Lippstadt am Sonntag“ mit der Überschrift „Ergänzender Beitrag zur Jugendarbeit“ über positive Signale für die Gründung eines BVB-Fanclubs an der Lippe. Dieser Artikel stellte bereits heraus, welche Ziele die Initiatoren mit der von ihnen angestrebten BVB-Gemeinschaft in Lippstadt verfolgten. Schon im Herbst 1999 wurden parallel mit der vollzogenen Anstellung von Markus Rüth als „aufsuchender Jugendarbeiter“ für das südwestliche Stadtgebiet von den Mitgliedern des damaligen Jugendhilfeausschusses der Stadt Lippstadt und den seit Jahrzehnten bekennenden BVB-Fans, Bernhard Scholl und Hans Zaremba, erste Überlegungen angestellt, die Arbeit des neuen städtischen Sozialpädagogen durch ein ehrenamtliches Engagement zu unterstützen. Zudem war im September 1998 das Begegnungszentrum „Treff am Park“ eröffnet worden, für dessen Errichtung sich die beiden Ratsherren aus der SPD mit ihrer großen Leidenschaft für den BVB ebenfalls mit beträchtlicher Beharrlichkeit eingesetzt hatten.

Die Initiatoren des etwas anderen Lippstädter Fanclubs. Von links nach rechts sind auf dem im August 2003 vor dem 'Treff am Park' entstandenen Foto der seit ihrer Gründung amtierende optimistische Vorsitzende Bernhard Scholl, der inzwischen als Schulsozialarbeiter in Lünen beruflich tätige Markus Rüth und sowie der Öffentlichkeitsarbeiter und Verfasser der Chronik zum zehnjährigen Bestehen der BVB-Gemeinschaft in Lippstadt, Hans Zaremba, abgebildet.

Verpflichtung zur Gemeinwesenarbeit

Da der aus Werne an der Lippe stammende Markus Rüth durch seine vorherige Mitarbeit in einem Fanprojekt der Schwarzgelben im ehemaligen Westfalenstadion und seine Vorliebe für den schwarzgelben Traditionsclub gleichfalls eine starke Bindung zur Borussia aus Dortmund hatte, war schnell die Idee geboren, die Gemeinwesenarbeit im Lippstädter Südwesten durch einen BVB-Zusammenschluss aktiv zu begleiten. Diese Absichten wurden auch in den Entwurf einer Satzung aufgenommen, den die drei Initiatoren Markus Rüth, Bernhard Scholl und Hans Zaremba für die Bildung der im Vereinsregister einzutragenden Gemeinschaft „BVB-Fanclub in Lippstadt“ vorbereitet hatten und den sie der im späteren und ersten Vereinslokal „Zum Krug“ an der Pappelallee in Lippstadt anberaumten Versammlung am Freitag, 5. Mai 2000, präsentierten. Die bei diesem Treffen einstimmig beschlossene Vereinssatzung der heutigen OPTIMISTEN hat auch zehn Jahre nach der Gründung der Gemeinschaft noch ihre Verbindlichkeit und wird durch das Engagement dieses „etwas anderen Fanclubs“ fortlaufend mit viel Leben erfüllt. Die auf den folgenden Seiten zusammengetragene Chronik über die Aktivitäten der OPTIMISTEN ist dafür ein Zeugnis.

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