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Bundesligakommentar

Borussia Dortmund wehrt Blamage ab [24.11.2019]

Der Bundesligakommentar von Hans Zaremba

Die enttäuschenden Spiele von Borussia Dortmund beim FC Bayern München (0:4) und daheim mit dem SC Paderborn 07 (3:3) haben den Druck auf den Trainer des BVB 09, Lucien Favre, beträchtlich gesteigert. Viele Chancen hat der Schweizer nicht mehr, mit den Schwarz-Gelben noch die Erfolgsspur zu erreichen. Die Fans - auch in Lippstadt mit den „Optimisten“, die Mitglieder - bei ihrer Jahreshauptversammlung am letzten Sonntag in der Westfalenhalle - und die Verantwortlichen in Dortmund - mit ihrem Vorstandsboss Hans-Joachim Watzke - plagen inzwischen erhebliche Zweifel, ob der 62-jährige Fußballlehrer der passende Mann für die ambitionierten Vorhaben - Gewinn der deutschen Meisterschaft und Qualifikation für die Champions League - ist.


Für ihn steht Lucien Favre vor einer schweren Bewährungsprobe: Der Bundesligakommentar von Hans Zaremba, der sich nach dem Match von Borussia Dortmund gegen den SC Paderborn 09 erneut mit den Perspektiven des BVB-Trainers befasst.

Dortmund

Die beschriebenen Reaktionen aus dem Umfeld des Dortmunder Bundesligisten waren nach der gerade noch abgewendeten Blamage gegen das Schlusslicht aus Paderborn unvermeidlich. Trotz des Ausgleichs von Kapitän Marco Reus in der Nachspielzeit war Borussia Dortmund nach dem Ende im ehemaligen Westfalenstadion der gefühlte Verlierer.

Paderborn

Wer wie die Equipe aus dem Hochstift als Tabellenletzter und nach einer vorherigen Niederlagenserie mit einem 3:0 in Dortmund in die Pause geht und dort schließlich ein Remis holt, kann durchaus den Platz mit viel Stolz verlassen. Dazu passt auch die Einschätzung des Übungsleiters der Blau-Schwarzen aus dem Hochstift, Steffen Baumgart: „Wir haben eine sehr gute erste Halbzeit gespielt, für unsere Verhältnisse können wir das nicht besser machen.“ Wenn die Domstädter nun ihr Heimspiel gegen RB Leipzig ähnlich konsequent wie die Partie beim BVB 09 angehen, könnten sie noch einmal einen wichtigen Zähler einsacken.

Gelsenkirchen

Für viele Anhänger der Schalker in Lippstadt („Graf Bernhard“) und aus Wadersloh („Füchse“) erfüllte sich am 12. Spieltag ein lang gehegter Wunsch: Endlich den Rivalen aus dem Ruhrpott in der Tabelle zu überholen. Nach dem bitteren Unentschieden von Dortmund im westfälischen Duell mit Paderborn folgte ein 2:1 der Knappen bei Werder Bremen. Es war eine reife Leistung der Schalker, die sie an der Weser ablieferten. Der Dreier der Königsblauen war verdient, da sie in der Schlussphase dem grünweißen Druck standhielten.

Mönchengladbach

Es war in der bisherigen Saison ein häufig gesehenes Bild: Hüpfende, tanzende und feiernde Sympathisanten von Borussia Mönchengladbach. Doch der Tabellenführer vom Niederrhein musste beim Neuling in Berlin-Köpenick mit 0:2 eine Schlappe und nach einer zuvor imposanten Serie von Erfolgen einen ärgerlichen Rückschlag ertragen. Zutreffend war der Befund vom Angreifer der heutigen Fohlen-Crew, Patrick Herrmann: „Wir haben heute nicht das gezeigt, was wir können. Wir sind im Angriff nie so wirklich richtig durchgekommen.“

München

Nach der offenkundig von den Spielern des FC Bayern München erzwungenen Ablösung des Coach Niko Kovac hat der Branchenführer nach dem 4:0 im Vergleich mit Dortmund nun auch in Düsseldorf ein 4:0 eingefahren. Dabei ließ der Titelverteidiger keine Zweifel zu seiner Favoritenrolle aufkommen und befindet sich wieder zurück auf dem Weg zur Tabellenspitze.

Köln

Auch der Wechsel beim 1. FC Köln (Markus Gisdol für Achim Beierlorzer auf der Bank sowie Horst Heldt anstelle von Armin Veh als Geschäftsführer) hat noch keine Korrektur der Lage des Effzeh bewirkt. Durch das 1:4 in Leipzig bleiben die Geißböcke in großer Abstiegsgefahr.

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