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Bundesligakommentar

Dortmund bleibt vorne [26.08.2019]

Der Bundesligakommentar von Hans Zaremba

Auch nach dem zweiten Spieltag in der noch jungen Bundesligasaison bleibt Borussia Dortmund auf dem ersten Rang. Dicht auf den Fersen der Schwarz-Gelben liegen die Vereine aus Freiburg, Leipzig, Wolfsburg und Leverkusen. Sie konnten bislang wie der BVB jeweils sechs Punkte einheimsen. Erst dann folgt der Titelverteidiger aus München. Doch dieses Bild ist gegenwärtig nicht mehr als nur eine Momentaufnahme.


Der BVB muss noch seine wahre Leistungsstärke beweisen: Der Bundesligakommentar des Chronisten der heimischen BVB-Freunde, Hans Zaremba, beschreibt das Resultat des BVB beim 1. FC Köln.

Gelsenkirchen

Gewiss haben auch die Fans von Borussia Dortmund - so auch die Lippstädter „Optimisten“ - auf einen Sieg des Erzrivalen, FC Schalke 04, gegen den FC Bayern München gehofft. Aber der Rekordmeister war mit seinem überragenden Mann in der Sturmspitze, Robert Lewandowski, und dessen drei Buden der Equipe der Knappen klar überlegen, was die deutliche und betrübliche Niederlage der Königsblauen von 0:3 dokumentiert. Bitterer Beigeschmack für die Anhänger der Schalker in Lippstadt („Graf Bernhard“) und Wadersloh („Füchse“) ist, dass der Traditionsclub aus dem Revier auch im zweiten Liga-Spiel unter seinem neuen Übungsleiter David Wagner keinen Treffer landen konnte. Vieles deutet erneut auf eine schwierige Saison des Vorortclubs hin. Auch die personellen Veränderungen auf der Brücke in Gelsenkirchen mit Jochen Schneider als Sportvorstand und dem aus England geholten Trainer werden den zweitgrößten deutschen Sportverein nicht von heute auf morgen zum Spitzenclub befördern können. Belastend für das Umfeld rund um den Schalker Markt ist auch die weiterhin schwelende Krise nach den unsäglichen rassistischen Auslassungen des Aufsichtsratsbosses Clemens Tönnies in der Paderborner Libori-Woche.

Dortmund

Offensichtlich muss der BVB 09 erst in Rückstand geraten, um eine Partie im Oberhaus siegreich zu beenden. Dies war bereits mit dem 5:1 gegen die schwachen Augsburger zum Start in die 57. Auflage der Bundesliga genauso wie jetzt beim 3:1 im Treffen mit dem 1. FC Köln. Diese beiden Erfolge sind jedoch kein echter Wertmesser mit Blick auf den vom Vorstandsvorsitzenden der Borussia, Hans-Joachim Watzke, ausgerufenen Anspruch auf den Titelgewinn im Mai 2020. Bisher begünstigt der Spielplan noch die Schwarz-Gelben, zumal auch ihr bevorstehender Auftritt am dritten Spieltag bei Union Berlin nach der Papierform eine lösbare Aufgabe darstellt. Wie stark das eigentliche Leistungsvermögen der Borussia aus Dortmund wirklich ist, dürfte erkennbar werden, wenn der Vizemeister nach der Länderspielpause am Samstag, 14. September, die Werksauswahl aus Leverkusen im eigenen Stadion an der Dortmunder Strobelallee empfängt. Was die vom einstigen BVB-Kurzeit-Coach Peter Bosz betreuten Fußballer des Chemiekonzerns momentan vermögen, konnten die Beobachter des Tabellenführers am letzten Samstag in Düsseldorf registrieren, wo die Rheinländer bei der Fortuna mit einem 3:1 das Match beendeten. Für die Kölner, die erst im Mai wieder in die Bundesliga aufgestiegen sind, war die Pleite gegen den BVB schon die zweite Niederlage in Folge. Die treuen Anhänger der Geißböcke - mit ihnen auch der Bad Waldliesborner Karl-Heinz Rickmann und Reinhold Schomacher aus Wadersloh - werden sich wohl wiederum auf eine Zittersaison ihres Effzeh mit Existenznöten einzurichten haben.

Paderborn

Vor dem Heimspiel des SC Paderborn 07 gegen den SC Freiburg hatten Statistiker herausgefunden, das der letzte Sieg der Paderstädter in der Bundesliga vom 2. Mai 2015 datiert. Damals waren auch die Breisgauer der Gegner des SCP 07, die vor eigener Kulisse den Blau-Schwarzen mit 1:2 unterlagen. Doch diesmal drehten die vom Kulttrainer Christian Streich aufgebotenen Schwarzwälder in der Domstadt den Spieß um und sackten sich mit 3:1 einem wertvollen Dreier für den Klassenerhalt ein. Damit musste der Bundesliga-Rückkehrer aus dem Hochstift schon die zweite Schlappe in der gerade begonnenen Spielzeit 2019/20 hinnehmen. Auch diesmal war die Leistung der Ostwestfalen recht ordentlich, jedoch es gab trotz der Führung wieder nichts Zählbares für die Paderborner.

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