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Bundesligakommentar

Spannung bis zum Ende [13.05.2019]

Der Bundesligakommentar von Hans Zaremba

Da es der FC Bayern München versäumt hat, am vorletzten Spieltag bei RB Leipzig einen Dreier zu holen, wird über die Vergabe der Meisterschale erstmals nach zehn Jahren wieder das Saisonfinale den Ausschlag geben. Angesichts des Vorsprungs von zwei Punkten ist der Titelverteidiger aus München gewiss der Favorit, während der Herausforderer aus Dortmund wohl nur eine Außenseiterchance hat. Gleichwohl könnte der Abschluss der 56. Auflage der Bundesliga noch einmal spannend werden.


Blickt auf das Saisonfinale: Der Chronist der OPTIMISTEN, Hans Zaremba, der in seiner wöchentliche Kolumne den Endspurt um die Meisterschale betrachtet.

Dortmund

Eine Voraussetzung dafür ist jedoch ein Sieg von Borussia Dortmund beim Namensvetter in Mönchengladbach. Eine Empfehlung für einen Erfolg am Niederrhein war der Zittersieg des BVB 09 gegen Fortuna Düsseldorf (3:2) am vergangenen Samstag aber nicht. Auch diesmal sahen die Fans der Schwarzgelben und mit ihnen auch die Abordnung der „Optimisten“ aus Lippstadt im einstigen Westfalenstadion eine unsichere Dortmunder Crew, die in der kniffligen Schlussphase vom Platzverweis des Düsseldorfers Adam Bodzek profitierte und somit drei wichtige Punkte ergattern konnte. Zutreffend war hinterher die Einordnung des Trainers der Borussia, Lucien Favre, gegenüber der „Sportschau“: „Wir müssen den Druck besser beherrschen. Es ist alles offen, die Chance ist noch da. Wir müssen in Gladbach gewinnen und hoffen, dass Frankfurt in München gewinnt. Wir haben keine andere Wahl.' Was nun den Auflauf der Dortmunder bei den Gladbachern betrifft, haben sich die Borussen aus dem Revier auf eine Equipe einzustellen, die mit einem 4:0 aus Nürnberg in den Westen zurückgekehrt ist. Jetzt werden die vom Ex-Lippstädter Dieter Hecking formierten Mönche alle Möglichkeiten nutzen, um noch die europäische Königsklasse 2019/20 zu erreichen.

München

Anstelle entspannt in Leipzig ihr Spiel zu bestreiten, wurde diese Begegnung der Bayern wiederum von der unsicheren Zukunft ihres Übungsleiters Niko Kovac überlagert. Es ist der ehemalige Stürmer von Borussia Lippstadt, Karl-Heinz Rummenigge, der als heutiger Vorstandsvorsitzender an der Säbener Straße in München dem im Vorjahr von Frankfurt an die Isar geholten Sportlehrer erneut eine Jobgarantie verweigert hat. Ebenso wenig hatte sich Abend nach dem Spiel des Rekordmeisters in Sachsen der Sportdirektor Hasan Salihamidzic im „Aktuellen Sportstudio“ für einen Verbleib des Kroaten beim Branchenführer ausgesprochen. Bei ihrem Leipziger Auftritt hatten die Bayern viele Chancen, um vorzeitig den 29. Bundesligatitel in der Vereinsgeschichte einzusacken und zum siebten Mal in Folge eine Spielzeit im Oberhaus als Spitzenreiter zu beenden. Stattlich ist auch die Bilanz der von Ralf Rangnick betreuten Rasenballsportler, die nun seit 18 Pflichtspielen unbesiegt sind.

Gelsenkirchen

Leverkusen hat die Europa-League sicher, aber die Champions-League-Ambitionen erlitten nach einem 1:1 gegen Schalke einen gehörigen Dämpfer. Die Werksauswahl bestimmte über weite Strecken die erste Hälfte klar und hätte gegen die defensiven Knappen eigentlich zur Pause führen müssen. Mit dem Wiederanpfiff wehrten sich die vom Interimscoach Huub Stevens begleiteten Königsblauen energisch, verpassten aber zum Verdruss ihrer Gemeinde in der Region sowie in Lippstadt („Graf Bernhard“) und Wadersloh („Füchse“) die Begegnung zu drehen. Spätestens seit seinem legendären Interview mit Waldemar Hartmann im September 2003 ist der jetzige Leverkusener Manager für seine Wutausbrüche bekannt. Diesmal war es nicht ein Fernsehmann, der sein Fett abbekam, sondern der Schiedsrichter Deniz Aytekin („Herr Aytekin hat offenbar beschlossen, heute nur für Schalke Elfmeter zu pfeifen“). Diesen Spruch hätte der ehemalige Nationalspieler und spätere DFB-Teamchef vermeiden sollen. Nicht zuletzt ist er als Sportvorstand beim Chemiegiganten dafür verantwortlich, dass die Kicker aus dem Rheinland zum wiederholten Mal nicht in die Liga-Spitzengruppe vordringen konnten. Auch der von ihm forcierte Wechsel auf der Leverkusener Trainerbank von Heiko Herrlich auf Peter Bosz hat nicht viel bewirken können.

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