OPTIMISTEN
Home
OPTIMISTEN
Geschichte
Journal
Wann, Wer, Wo?
Spielbesuche
Pressemitteilungen
Bundesligakommentar
BVB-Infos
Vereinslokal
Kontakt
Verantwortliche
Satzung
Aufnahmeantrag
Impressum
Links

OPTIMISTEN
Bundesligakommentar

Schalke holte die Vizemeisterschaft [07.05.2018]

Der Bundesligakommentar von Hans Zaremba

Bei den Knappen durfte am 33. Spieltag in der aktuellen Bundesligarunde gefeiert werden: Dem Verein aus der Gelsenkirchener Vorstadt gelang eine Woche vor dem Saisonfinale ein Auswärtserfolg beim FC Augsburg (2:1). Das bedeutete die Vizemeisterschaft, weil der Rivale aus Dortmund gegen Mainz keinen Dreier erreichte und mit dem 1:2 im Treffen mit den Rheinhessen vor eigener Kulisse arg enttäuschte.


Gratulation an den Rivalen aus Gelsenkirchen: Der Bundesligakommentar des Chronisten der heimischen BVB-Freunde, Hans Zaremba, der sich unter anderem mit dem Wettbewerb um die Plätze für die Champions League befasst.

Schalke

Es war gewiss ein glücklicher Sieg der Königsblauen, den sie in der Fuggerstadt einfuhren. Doch im Reigen um die Plätze in der Champions League 2018/19 hinter den Bayern aus München konnten nur die Gelsenkirchener drei Punkte einsacken. Neben dem desolaten BVB (1:2) patzen auch Hoffenheim (0:2 in Stuttgart) und Leverkusen (torloses Remis bei Werder Bremen). Dadurch sind die Schalker in der jetzt zu Ende gehenden 55. Auflage der Bundesliga nicht mehr vom zweiten Platz zu verdrängen und haben überdies beim Jubel ihrer großen Anhängerschaft in Lippstadt („Graf Bernhard“) und Wadersloh („Füchse“) auch die inoffizielle Westfalenmeisterschaft 2018 für sich einheimsen können. Für diese prestigeträchtigen Erfolge gebühren dem Revierclub die Glückwünsche des Beobachters.

Dortmund

Entgegen der guten Stimmung am Schalker Markt und in den Kneipen von Gelsenkirchen war bei beim BVB und ihren treuen Fans - von denen auch 45 optimistische Anhänger aus Lippstadt im ehemaligen Westfalenstadion die desolate Leistung ihrer Equipe erlebten - eine große Enttäuschung zu registrieren. Nach dem großartigen Auftritt beim 4:0 über Leverkusen und dem ordentlichen 1:1 in Bremen folgte gegen Mainz eine peinliche Heimschlappe. 'Eine Leistung zum Schämen', fasste es BVB-Sportdirektor Michael Zorc trefflich zusammen. Der extreme Abfall im Vergleich zu den beiden Begegnungen zuvor ist symptomatisch für die schwarzgelben Darbietungen während der gesamten Saison 2017/18. Dies dem offenkundig scheidenden Coach Peter Stöger anzulasten, wäre ungerecht. Vielmehr wirkte über die gesamte Zeit seit dem Pokalsieg im Mai 2017 der wenige Tage später vom BVB-Vorstandsboss Hans-Joachim Watzke verfügte Rauswurf des Trainers Thomas Tuchel nach.

Hamburg

Der HSV hat beim 0:3 in Frankfurt - auch wegen einer eigenartigen Videoentscheidung - einen wichtigen Sieg verpasst. Er darf aber noch hoffen, da Wolfsburg in Leipzig (1:4) regelrecht verfiel. Doch aus eigener Kraft werden die Rothosen nicht mehr den angestrebten Relegationsrang erreichen, auch wenn sie am letzten Spieltag gegen Gladbach einen Sieg holen sollten. Sie sind nun auf die Hilfe der Kölner angewiesen, die zeitgleich bei den Wölfen aufzulaufen haben. Sonst wird der Hamburger SV nach 55jähriger ununterbrochener Bundesliga-Zugehörigkeit unweigerlich den schweren Gang ins Unterhaus anzutreten haben.

München

Im ersten Ligaspiel nach dem fünften Mal in Folge verpassten Einzug in das Finale um die Champions League kam der Tabellenführer FC Bayern München gegen den Rangletzten 1. FC Köln zu einem 3:1. Trotz eines Rückstandes durch ein Eigentor ihres Abwehrspielers Niklas Süle schaffte der Rekordmeister von der Isar seinen 27. Dreier im 33. Spiel in der Bundesliga. Eine bemerkenswerte Ausbeute. Doch die Begegnung in Fröttmaning offenbarte mit der Auswechselung von Robert Lewandowski auch die Konflikte, die gegenwärtig im Team der Bayern bestehen. Der Pole, der immer noch mit einem Transfer zu Real Madrid liebäugelt, musste sich in der Pressekonferenz nach dem Treffen einen barschen Rüffel von Jupp Heynckes gefallen lassen: „Er war natürlich enttäuscht über die Auswechslung, aber die Auswechslung beim FC Bayern München nimmt immer der Trainer vor und da hat sich jeder Spieler dran zu halten.“ Deutliche Worte, die viel über die Konstellation beim Branchenführer schildern. Keine einfache Lage, die dem Nachfolger Nico Kovac bevorsteht.

zurück

© 2005 by PaGo Computer &Telekommunikation