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Bundesligakommentar

Leipzig und Köln verblüfften [19.03.2018]

Der Bundesligakommentar von Hans Zaremba

Trotz der überraschenden Niederlage des FC Bayern München in Leipzig (1:2) dürfte bei der Vergabe der Meisterschaft keine neue Spannung mehr aufgekommen. Reizvoll bleibt aber der Zweikampf der ewigen Konkurrenten aus Gelsenkirchen und Dortmund. Die Erzrivalen aus dem Ruhrpott liefern sich weiterhin ein interessantes Duell um den zweiten Rang. Beide Clubs aus Westfalen haben gute Chancen, sich für den Champions-League-Wettbewerb 2018/19 zu qualifizieren. Für Furore sorgte auch der 1. FC Köln mit seinem unerwarteten Dreier im Treffen mit der Leverkusener Crew.


Hält die häufigen Wechsel der Trainer in Dortmund für imageschädigend: Der Bundesligakommentar des Chronisten der heimischen BVB-Freunde, Hans Zaremba, der sich unter anderem mit der Situation bei den Schwarzgelben befasst.

Köln

Inwieweit die Kölner nach ihrem überzeugenden 2:0 im rheinischen Duell noch eine reale Chance auf den Klassenerhalt im Oberhaus haben, erscheint angesichts ihrer Ausbeute von lediglich 20 Punkten aus den bisherigen 27 Spielen äußerst vage. Dafür waren ihre Leistungen in der Hinrunde zu kläglich. Worüber sich die Begleiter der Geißböcke immerhin gefreut haben dürften, ist die Abgabe der roten Laterne an den Hamburger SV. Schließlich haben die Domstädter seit dem zweiten Spieltag auf dem letzten Rang ausharren müssen.

Hamburg

Tabellenletzter ist nun der krisengeschüttelte Hamburger SV, was angesichts seiner Querelen nicht verwundert. Auch mit seinem dritten Übungsleiter in dieser Saison, Christian Titz, musste der HSV im heimischen Volkspark gegen Hertha BSC eine Niederlage (1:2) einstecken. Damit sind die Hanseaten nun an ihrem absoluten sportlichen Tiefpunkt in dieser Spielzeit angekommen. Zugleich dürften sie damit wohl ihre letzten Hoffnungen begraben haben, in den verbleibenden sieben Bundesligaspielen noch die Relegation zu erreichen

Schalke

Es war nicht schön, was Schalke 04 in Wolfsburg gezeigt hat. Und doch haben die Knappen 1:0 gewonnen - weil die Männer aus der Autostadt nach einem vergebenen Elfmeter auch noch ins eigene Tor geschossen haben. Der Auftritt der Gelsenkirchener am Mittellandkanal ließ zwar den Strahl eines Tabellenzweiten vermissen, aber ganz sicher nicht dessen Effizienz. Diese Begebenheit wird nach dem fünften Sieg in Folge die Fans der Königsblauen in Lippstadt („Graf Bernhardt“) und Wadersloh („Füchse“) nicht sonderlich interessieren. Wolfsburg, das in dieser Saison mit Bruno Labbadia bereits den dritten Trainer hat und mit ihm auch in der vierten Begegnung sieglos blieb, droht wahrscheinlich noch die Relegation.

Dortmund

Drei Tage nach dem Aus in der Europa League in Salzburg hat Borussia Dortmund vor eigenem Publikum versucht, Wiedergutmachung betreiben. Aber ein spielerischer Glanz war erneut nicht zu kennen. Mit dem knappen 1:0 - und einem auffallenden Treffer ihres neuen Goalgetters Michy Batshuayi - gegen Hannover 96 festigten die Schwarzgelben aber zur Genugtuung ihrer Anhänger in der Region und bei den „Optimisten“ ihre Position im oberen Tabellenbereich. Nach der Länderspielpause muss Borussia Dortmund nun am Karsamstag bei Bayern München antreten. Heftig spekuliert wird am Dortmunder Borsigplatz darüber, ob die Borussen angesichts ihrer gegenwärtigen spielerischen Verfassung noch über den Mai hinaus vom erst vor Weihnachten verpflichteten Peter Stöger als Fußballlehrer betreut werden. Obwohl die Schwarzgelben mit dem Wiener an der Seitenlinie bislang kein Match in der Bundesliga verloren haben, soll es hinter den Kulissen des börsennotierten Clubs längst Bemühungen geben, für die Spielzeit 2018/19 einen anderen Coach ins Revier zu locken. Das wäre nach dem vor drei Jahren verzeichneten Abgang von Jürgen Klopp schon der vierte Nachfolger für den derweil in Liverpool tätigen einstigen BVB-Sympathieträger. Mit so häufigen Wechseln auf der Brücke der sportlichen Leitung laufen die Westfalen indessen Gefahr, viel von ihrer Seriosität zu verlieren, die sie sich nach der schmachvollen Ägide ihrer einstigen Bosse Gert Niebaum und Michael Meier mit großer Sorgfalt aufgebaut haben.

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