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Bundesligakommentar

Köln mit „Absteiger“-Rufen verhöhnt [12.02.2018]

Der Bundesligakommentar von Hans Zaremba

Für Köln (2:4 in Frankfurt) und Hamburg (0:2 in Dortmund) verdüstern sich immer mehr die Aussichten über das Saisonende hinaus in der Bundesliga zu verbleiben. Dagegen konnte Bremen gegen Wolfsburg mit dem 3:1 einen wichtigen Sieg ergattern. Während sich im westfälischen Vergleich zwischen Dortmund und Schalke die Schwarzgelben nun auf dem dritten Rang befinden, sind die Königsblauen auf den sechsten Tabellenplatz abgerutscht und liegen jetzt drei Punkte hinter dem Erzrivalen.


Für ihn war Marco Reus bei Borussia Dortmund in der Partie gegen den Hamburger SV der einzige Lichtblick im Team der Schwarzgelben: Der Bundesligakommentar des Chronisten der heimischen BVB-Freunde, Hans Zaremba, mit dem er das Comeback des Mittelfeldmannes betrachtet.

Dortmund

Viele rechneten in Dortmund schon mit einem Remis, obwohl die Borussia im Treffen mit dem HSV seit der 49. Minute mit 1:0 vorne lag. Doch am Ende sicherte sie sich mit einem späten 2:0 den eingeplanten Dreier. Der BVB konnte seit dem DFB-Pokalendspiel gegen Eintracht Frankfurt Ende Mai 2017 erstmals wieder Marco Reus einsetzen. Dieser war im einstigen Westfalenstadion in der überwiegend blassen Dortmunder Equipe fast schon der einzige Lichtblick. Die schwarzgelben Fans in der ausverkauften Manege an der Strobelallee - unter ihnen waren etliche Lippstädter „Optimisten“ - erlebten in dem Mittelfeldspieler etwas, was sie in dieser Saison wiederholt vermisst haben: Jemand, der mit Tempo an seinen Gegenspielern vorbeikommt und es obendrein schafft, einen genauen Pass anzubringen.

Hamburg

Nach ihrer Schlappe im Ruhrpott warten die Rothosen nunmehr schon seit neun Partien auf einen Sieg. Auch mit dem anstelle von Markus Gisdol zum neuen Coach berufenen Bernd Hollerbach taumelt der Traditionsverein dem ersten Abstieg in seiner ruhmreichen Geschichte entgegen. Hamburg, das sich trotz seiner guten Leistung in Dortmund erfolglos gegen die Niederlage im Match mit den Borussen stemmte, bleibt mit vier Punkten Abstand auf das Schlusslicht 1. FC Köln weiterhin Vorletzter der Tabelle. Kritisch beäugt wird von den Hanseaten gegenwärtig die Form ihres Stürmers Bobby Wood, dem seit dem 27. August keine Bude mehr gelungen ist. Überdies hat das Dilemma rund um den HSV durch die Streitigkeiten um die Vereinsspitze (mit dem an diesem Sonntag auf der Jahreshauptversammlung angestrebten Versuch des früheren und äußerst umstrittenen Vorstandsbosses Bernd Hoffmann, den jetzigen Präsidenten Jens Meier abzulösen) und im Aufsichtsrat (wo ein Putsch gegen den heutigen Vorstandsvorsitzenden Heribert Bruchhagen und Sportdirektor Jens Todt soeben noch verhindert wurde) an Sprengkraft zugenommen.

Bremen

Indessen können die Anhänger des jahrelangen Konkurrenten der Hamburger im Norden, des SV Werder Bremen, wieder zuversichtlicher auf die Ligatafel schauen. Im Match der Grünweißen von der Weser mit denen vom Mittelandkanal erreichten die Bremer ein hochverdientes mit 3:1 gegen die Wolfsburger. Damit blieb Werder im siebten Heimspiel in Folge ungeschlagen, womit sich die angespannte Lage der Wölfe wieder verschlechtert hat.

Köln

Von den Erfolgen der Bremer können die Domstädter nur träumen. Sie erlebten am fünften Rückrundenspieltag einen weiteren Rückschlag. Beim 2:4 in Frankfurt offenbarten sie eine außergewöhnliche Defensivschwäche. Zwangsläufig mussten sie am Main den Hohn der Gefolgsleute der Eintracht mit beißenden „Absteiger“-Rufen ertragen, die angesichts des letzten Ranges des Effzeh mit schlappen 13 Punkten durchaus ihre Berechtigung haben.

Gelsenkirchen

Es war ein mutiger Auftritt der Blauweißen beim Spitzenreiter an der Isar. Trotz der nicht nur von den vielen Sympathisanten der Schalker in Lippstadt („Graf Bernhard“) und Wadersloh („Füchse“) gut empfundenen Darbietung der Knappen in der Fröttmaniger Arena musste das Team aus dem Ruhrpott durch zwei Fehler ihres Keepers ein schmerzhaftes 1:2 hinnehmen.

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