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Bundesligakommentar

Von Peter (Bosz) zu Peter (Stöger) [14.12.2017]

Der Bundesligakommentar von Hans Zaremba

Was sich seit der im Oktober bei Borussia Dortmund offenkundig gewordenen Krise abzeichnete, wurde am zweiten Advent zur Tatsache: Die Trennung vom erst im Juli aus Amsterdam ins Revier gekommenen Coach Peter Bosz. Verblüfft hat dies nach dem schlechten Spiel der Schwarzgelben gegen den SV Werder Bremen eigentlich nicht. Überrascht hat dagegen die Verpflichtung des wenige Tage zuvor in Köln entlassenen Österreichers Peter Stöger zum Nachfolger des Niederländers beim BVB.


Sieht in Peter Stöger eine Chance für Borussia Dortmund: Der Chronist der Lippstädter BVB-Freunde, Hans Zaremba, analysiert die Perspektiven des Nachfolgers von Peter Bosz beim Bundesligisten im Revier.

Dortmund

Wer allerdings die Szene beim achtmaligen Meister genauer verfolgt hat, dem dürfte im Frühjahr das Buhlen der Dortmunder um den in Wien geborenen Trainer nicht entgangen sein. Als damals der Vorstandschef Hans-Joachim Watzke und der Sportdirektor Michael Zorc nach einem Ersatz für den bei ihnen in Ungnade gefallenen Thomas Tuchel suchten, stand der 65malige österreichische Nationalkicker auch auf deren Fahndungsliste. Doch da hatte der 51jährige gerade einen historischen Erfolg mit dem 1. FC Köln geschafft und war zu einem Wechsel nicht zu bewegen. Nun ist ihm am Dienstagabend sein Debüt beim BVB gelungen: Mit Peter Stöger anstelle des zuletzt überforderten Peter Bosz beendeten die Borussen zur Freude der heimischen „Optimisten“, von denen etliche das Spiel ihrer Equipe beim vorweihnachtlichen Jahresabschluss des SPD-Ortsvereins Lippstadt auf ihren Handys verfolgten, in Mainz ihre Negativserie. Völlig zufrieden können die Dortmunder über ihr 2:0 beim FSV 05 jedoch nicht sein. Auch in der rheinlandpfälzischen Landeshauptstadt offenbarten die Westfalen altbekannte Schwächen, die ihr neuer Übungsleiter beizeiten abbauen muss, wenn seine jetzige Crew die Champions League in 2018/19 erreichen will

Schalke

In diesen lukrativen Wettbewerb will auch der Nachbar aus Gelsenkirchen gelangen. Kurz vor der Weihnachtspause sieht es danach aus, als könnten die Knappen zur Genugtuung ihrer Sympathisanten in Lippstadt („Graf Bernhard“) und Wadersloh („Füchse“) ihr Vorhaben umsetzen. Immerhin haben sie sich nach dem 3:2 über Augsburg zum ersten Verfolger der Bayern aufschwingen können. 'Es ist besser, als auf Platz drei zu stehen', meinte Manager Christian Heidel nach dem Match und fügte hinzu: 'Eine sehr schöne Momentaufnahme, die zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind.' Bei aller Begeisterung über den zweiten Rang darf aber nicht übersehen werden, dass der Dreier gegen die Fuggerstädter ein glücklicher Erfolg war. Er konnte von Schalke trotz einem 2:0 aus der 47. Minute lediglich durch einen verwandelten Foulelfer in der Schlussphase auf dem Berger Feld von Erle geholt werden.

Köln

Der Effzeh hat zwar in Armin Veh, vielen noch als Trainer bei etlichen Bundesligaclubs (Rostock, Stuttgart, Wolfsburg, Hamburg und Frankfurt) in Erinnerung, einen neuen Sportdirektor installieren können, aber auch er wird den Abstieg der Rheinländer nicht mehr aufhalten können. Seine Mission wird schon jetzt auf ein Comeback im Oberhaus ab der Saison 2019/20 ausgerichtet sein. Nach dem 0.1 in München dürften die letzten Kölner Hoffnungen auf einen Verbleib in der Beletage des deutschen Fußballs über den Mai 2018 hinaus vorbei sein. Womöglich werden die Fans in der Region dann wieder Treffen zwischen den Domstädtern am Rhein und an der Pader verfolgen können. Denn die Schwarzblauen aus dem Hochstift haben gute Perspektiven, von neuem in die zweite Liga zurückzukehren.

Bremen

Obwohl auch der Vorletzte aus Bremen in Leverkusen ein 0:1 einstecken musste, dürften seine Aussichten auf einen Klassenerhalt durchaus berechtigter sein. Sein Abstand ist mit 14 Punkten zu den Konkurrenten aus Hamburg (15) und Mainz (16) nicht allzu groß. Am letzten Spieltag der Hinrunde haben die Grünweißen im unmittelbaren Duell zwischen dem SV Werder und dem FSV 05 nun die Chance, den Rivalen aus Rheinland-Pfalz zu überholen.

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