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Bundesligakommentar

BVB erster Tabellenführer [21.08.2017]

Der Bundesligakommentar von Hans Zaremba

Nun rollt in der Bundesliga der Ball wieder. Die Verblüffung nach dem ersten Spieltag war für viele Beobachter die Borussia aus Dortmund, die durch ein souveränes 3:0 bei den Wolfsburgern in der Autostadt nach dem ersten Spieltag in der 55. Auflage im deutschen Fußballoberhaus die Tabelle anführt und entspannt auf die nächsten Spiele schauen kann. Auch der Erzrivale im Revier, der FC Schalke 04, kam zu einem deutlichen 2:0 gegen den überraschenden Vizemeister der Saison 2016/17 aus Leipzig.


Rückblick auf den ersten Spieltag der Bundesligasaison: Der Chronist der Lippstädter BVB-Freunde, Hans Zaremba, analysiert in seinem Bundesligakommentar den Start einiger Clubs in die 55. Auflage im deutschen Fußballoberhaus.

Dortmund

Der Mann des Tages beim BVB 09 war kein Sieger, kein Torschütze, kein Anwesender. Nach dem überzeugenden Dreier der Schwarzgelben bei den Wölfen beschäftigten sich nicht nur die Medien, sondern auch viele der Fans der Borussia (und somit auch etliche von den Lippstädter „Optimisten“) mit der Personalie Ousmane Dembélé. Mit einem 20jährigen Profi, der gegenwärtig nicht für seinen Arbeitgeber – trotz eines bis 2021 gut dotierten Vertrages – nicht auf dem Platz sein will, aber nach dem Dekret der Bosse der Dortmunder auch nicht auflaufen soll. Eine vertrackte Situation, die vieles beim Pokalsieger aus dem Pott überlagert. Doch der wechselwillige Franzose kann zu Kenntnis nehmen, dass Borussia Dortmund auch ohne ihn gegen Gegner von der Klasse eines VfL Wolfsburg gewinnen kann.

Gelsenkirchen

Ein Vorgang, auf den gewiss auch die Anhänger und Verantwortlichen der benachbarten Knappen blicken. Eigentlich sind sie es in der Regel, die vergleichbare Schlagzeilen außerhalb des Geschehens in den Stadien produzieren. Aber auch die Schalker warteten zur Ligapremiere und Freude ihrer treuen Gemeinde in der Region und bei den Wadersloher „Füchsen“ mit einem Dreier auf. Damit heben sie sich vom Fehlstart zum Beginn der letzten Saison ab. Doch schon am Sonntagabend müssen die Blauweißen bei Hannover 96 und ihrem ehemaligen Trainer Andre Breitenreiter den Leistungsbeweis erbringen. Kein leichtes Unterfangen beim Aufsteiger aus Niedersachsen, der mit einem 1:0 in Mainz prima startete.

München

Drei Standards reichten dem Rekordmeister aus, um mit 3:1 den ersten Dreier in der neuen Spielzeit einzusacken. Dabei hätte Leverkusen mit seinem neuen Coach Heiko Herrlich, einem einstigen BVB-Stürmer, durchaus das Eröffnungsmatch an der Isar mit 3:3 beenden können. Aber die dürftige Chancenverwertung der Werkscrew begünstigte die Bayern, deren Sieg zudem noch durch den ersten Videobeweis in der Bundesligageschichte mit dem verwandelten Foulelfer von Robert Lewandowski zum vorübergehenden 3:0 befördert wurde.

Hamburg

Einmal mehr war es der Investor der Rothosen, der Milliardär Klaus-Michael Kühne, der vor dem Spiel der Hamburger gegen Augsburg für reichlich Wirbel sorgte. Sein verbaler Rundumschlag galt dem aus dem Harsewinkel stammenden 68jährigen Vorstandsboss Heribert Bruchhagen, dem Trainer Markus Gisdol und dem Sportchef Jens Todt gleichermaßen. Eigentlich alles Wiederholungen aus früheren Jahren. Nur damals hießen die Getadelten Dietmar Beiersdorfer, Bruno Labbadia und Oliver Kreuzer, die allesamt den HSV verlassen mussten. Umso beachtlicher ist da der sportliche Erfolg (1:0) der Hanseaten.

Köln

Es war für Borussia Mönchengladbach im Rheinderby gegen den 1. FC Köln ein prestigeträchtiger Erfolg. Dafür reichte den vom ehemaligen Lippstädter Jugendfußballer Dieter Hecking aufgebotenen Nachfolgern der früheren Fohlenauswahl ein Treffer. Die Anhänger der Mönche aus der „Marktdeele“ werden gejubelt haben, während die Sympathisanten der Geißböcke mit dem Bad Waldliesborner Karl-Heinz Rickmann über den Start der Domstädter in die gegenwärtige Bundesligarunde ernüchtert gewesen sein dürften.

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