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Bundesligakommentar

Was wird aus Thomas Tuchel? [21.05.2017]

Der Bundesligakommentar von Hans Zaremba

Erst am letzten Samstag der 54 Auflage der Bundesliga konnte ermittelt werden, wer neben den bereits qualifizierten Vereinen aus München und Leipzig auf dem direkten Weg die Champions League 2017/18 erreichen sollte. Ebenso, welche Equipe in der Relegation noch einmal alles geben muss, um einen möglichen Gang ins Unterhaus zu vermeiden. Das waren auch schon die letzten reizvollen Augenblicke einer Saison, die mit dem fünften Titel in Folge für den FC Bayern nur wenig an Spannung bei der Vergabe der Schale beinhaltete und mit den Absteigern aus Ingolstadt und Darmstadt auch kein großes Erstaunen auslöste. Die anderen wesentlichen Entscheidungen wurden von den Bundesligisten an den 33. Spieltagen zuvor zum Abschluss gebracht.


Freude und ein Prosit über den Erfolg von Borussia Dortmund gegen den SV Werder Bremen: Im Bild von links nach rechts befinden sich mit Hans Zaremba, Matthias Henke, Melanie Henke, Philipp Hertel und Bernhard Scholl fünf Lippstädter BVB-Anhänger, die im einstigen Westfalenstadion den Erfolg ihres Vereins erlebt haben. Foto: Sammlung von Hans Zaremba

Dortmund

Die erste Etappe, den Einzug in die europäische Königsklasse, von ihren verbliebenen zwei Saisonzielen haben die Dortmunder mit dem 4:3 gegen den SV Werder Bremen geschafft. Nun bleibt dem BVB 09 noch das Endspiel um den DFB-Pokal. Dort trifft er auf Eintracht Frankfurt und will nach 1965, 1989 und 2012 zum dritten Mal die Trophäe mit ins Revier nehmen. Überlagert wurde jedoch das Ereignis in Dortmund, das wieder von einer stattlichen Zahl aus der Lippstädter Gemeinde der Schwarzgelben, „Optimisten“, im einstigen Westfalenstadion begleitet wurde, von der ungeklärten Trainerfrage. Etliches deutet auf eine Trennung des BVB 09 von dem im Frühjahr 2015 verpflichteten Coach Thomas Tuchel hin.

Gelsenkirchen

Nicht nur in Dortmund scheint es Überlegungen zu geben, mit wem man als Übungsleiter in die Saison 2017/18 gehen will. Auch am Schalker Markt ist der Mann an der Seitenlinie, Markus Weinzierl, in das Zentrum der Kritik geraten. Der 10. Rang war nicht nur für die königsblauen Sympathisanten in der Region und bei den Wadersloher „Füchsen“ eine große Enttäuschung. Es wird nun viel vom mächtigen und im nahen Rheda-Wiedenbrück lebenden Aufsichtsratsboss Clemens Tönnies abhängen, wer demnächst bei den Knappen das sportliche Zepter schwingen wird. Eine mögliche Verfügbarkeit des eigentlich noch bis 2018 an den BVB 09 gebundenen Thomas Tuchel könnte beim FCS 04 hastig Wünsche bewirken.

Hamburg

Die Rothosen spielen auch in 2017/18 im Oberhaus und sind als einziger Verein seit dem Start der Bundesliga im August 1963 stets mit von der Partie. Das 2:1 der Rautenträger von Alster und Elbe gegen die Wölfe aus der Autostadt sicherte ihnen dieses Alleinstellungsmerkmal. Selbst der Branchenführer aus München kann eine solche Bilanz nicht aufweisen, da ihm er erst im Sommer 1965 der Sprung in die Beletage des deutschen Fußballs gelang. Das alles dürfte auch die bekennende HSV-Anhängerin und Lippstädter Ratsfrau Christine Goussis erfreut haben. Nun müssen zwei reizvolle Duelle zwischen den Nachbarn aus Wolfsburg und Braunschweig für Klarheit sorgen, wer neben Hannover ab August der zweite Bundesligist aus Niedersachsen sein wird. Dass es dem HSV nach einer regelrechten Berg- und Talfahrt gelungen ist, auf den letzten Metern seinen Status zu erhalten, ist auch ein Verdienst von Heribert Bruchhagen. Der aus Harsewinkel stammende und seit Dezember amtierende Vorstandschef hat es durch seine seriöse Art erreicht, dass nach den enormen Querelen der letzten Jahre wieder etwas Ruhe im Verein entstanden ist.

Köln

Wohlbehagen wird auch beim ehemaligen Verwaltungsvize der Gemeinde Langenberg und heutigem ehrenamtlichen Lippstädter Sportfunktionär Karl-Heinz Rickmann eingekehrt sein, als sein Effzeh vom Rhein tatsächlich nach 25 Jahren wieder einen internationalen Startplatz errungen hatte. Während andere Ligisten mit ihren Sportlehrern hadern, befindet sich in Köln der Wiener Peter Stöger auf dem Höhepunkt seines Schaffens, mit dem er den Geißböcken nach fünf Abstiegen und einer bitteren Ära neues Ansehen und Zuversicht vermitteln konnte.

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