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Bundesligakommentar

Schalke droht erneut Ärger [21.01.2019]

Der Bundesligakommentar von Hans Zaremba

Auch nach dem Auftakt des zweiten Durchgangs der 56. Auflage der 1963 gestarteten Fußballbundesliga hat es auf den vorderen Rängen in der Tabelle keine Änderung gegeben. Dortmund liegt weiter souverän vorne, gefolgt von München (sechs Punkte dahinter) und Mönchengladbach (Rückstand zum BVB neun Zähler). Daher ist die Laune rund um den Dortmunder Borsigplatz gut, während am Schalker Markt nach dem bislang matten Saisonverlauf der Blauen und einem Bericht über ein (mögliches) baldiges Ausscheiden des Sportvorstandes Christian Heidel erneut Ärger bevorsteht.


Sieht am Schalker Markt neuen Ärger aufziehen: Der Bundesligakommentar von Hans Zaremba, der auch ein Blick auf den westfälischen Traditionsverein aus Gelsenkirchen wirft.

Gelsenkirchen

Das 2:1 der Knappen im Match mit Wolfsburg lässt die Fans des Vorortvereins in der Region - bei den „Füchsen“ in Wadersloh und „Graf Bernhard“ - aufatmen, weil damit ein noch tieferes Abrutschen in den Keller vermieden werden konnte. Mehr aber auch nicht. Die seit Wochen schwelende Krise beim westfälischen Traditionsclub ist deshalb noch nicht beendet.

München

Mit drei Punkten in Sinsheim hat der FC Bayern München seine um den Jahreswechsel angekündigte Jagd auf Borussia Dortmund gestartet. Nach dem überzeugenden 3:1 beim Dorfclub TSG 1899 Hoffenheim will der Titelverteidiger von der Isar den Tabellenführer aus dem Revier nun jedes Wochenende unter Druck setzen. Das ist die Ansage der Bayern-Spitze mit Präsident Ulrich Hoeneß und Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge an das von Niko Kovac betreute und teurere Starensemble. Bis Ende November des Vorjahres dürften die einstigen Bayern-Profis nach den in der eigenen Arena in Fröttmaning zu registrierenden Unentschieden gegen Freiburg (1:1) und Düsseldorf (3:3) und der beschämenden Schlappe im Vergleich mit Mönchengladbach (0:3) jedoch von beträchtlichen Zweifeln in das Leistungsvermögen ihrer gegenwärtigen Nachfolger auf dem Rasen geplagt gewesen sein.

Dortmund

Vom Erfolg der Bayern ließen sich die Schwarz-Gelben - zur Freude ihrer großen bundesweiten Gemeinde und der Lippstädter „Optimisten“ - einen Tag später in Leipzig nicht sonderlich beeindrucken. Sie sicherten sich mit der frühen Bude von Axel Witsel in der 19. Minute den Dreier. Zudem nahm Dortmund aus Sachsen eine wesentliche Botschaft mit: Auch ohne ihren in der Hinrunde überragenden und in der Messestadt verletzten Kapitän Marco Reus kann die von Lucien Favre formierte Equipe auswärts in einem Topspiel gewinnen. Gleichwohl war es ein glücklicher BVB-Sieg gegen einen starken Tabellenvierten.

Mönchengladbach

Warum Heiko Herrlich - trotz ansteigender Form der von ihm gecoachten Werksauswahl - nach Ende der Hinrunde beim Chemiegiganten weichen musste und durch den ein Jahr zuvor in Dortmund gescheiterten Peter Bosz abgelöst wurde, war für den Beobachter bereits am vierten Advent nicht zu verstehen. Eigentlich wollten die Leverkusener mit dem Niederländer auf der Bank in der Bundesliga angreifen. Gegen den rheinischen Rivalen aus Mönchengladbach ging dieses Vorhaben aber daneben. Dagegen unterstrichen die vom ehemaligen Lippstädter Jugendfußballer Dieter Hecking aufgebotenen Fohlen von neuem ihre Ambitionen auf eine Qualifikation für den Champions-League-Wettbewerb in 2019/20.

Düsseldorf

Nach dem Possenspiel um den Oldie der Übungsleiter im Oberhaus, Friedhelm Funkel, holte die von ihm trainierte Crew in Augsburg ein bedeutsames 2:1. Während damit die Notlage bei den Fuggerstädtern zugenommen hat, konnten sich die Düsseldorfer vorerst deutlich vom Relegationsrang absetzen. Einen bemerkenswerte Zwischenbilanz, die nur wenige in der Kicker-Szene dem Aufsteiger beim Ligabeginn im vergangenen August zugetraut hatten.

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